Burkheimer Winzer

Winzerfamilie trifft Stadtgeschichte. Das malerische Weinstädtchen Burkheim liegt an den westlichen Ausläufern des Kaiserstuhls nur wenige Meter vom Rheinufer entfernt. Die erste geschichtliche Erwähnung von Weinbau in der »Stadt der fünf Türme« geht auf das Jahr 778 zurück.

Einer der Türme, die gleichzeitig als Tore zur Stadt dienten, ist noch erhalten und kennzeichnet den Eingang zur historischen Altstadt. Hier geht es über Kopfsteinpflaster durch verwinkelte Gässchen, vorbei an kleinen Galerien und gut gepflegter mittelalterlicher Bausubstanz.

Wichtigste Auszeichnungen

»Chardonnay du Monde«
2017: Gold
»Concours International de Lyon«
2017: Gold
Landesehrenpreis
2016: Bester Sekterzeuger

Philosophie

Klein, aber fein – eine bodenständige Einheit aus Stadtgeschichte und Top-Weinqualitäten.

USP

Respekt vor der Natur, Leidenschaft und Begeisterung für die ehrliche Winzerarbeit

Top-Rebsorten

37 % Spätburgunder
30 % Grauburgunder
8 % Weißburgunder

Blick auf den Rhein und die Vogesen

Nur etwas über 900 Einwohner leben in Burkheim und trotzdem gibt es dort 20 Vereine und Zünfte. Die Burkheimer sind stolz auf ihr Kleinod in den Reben. Über der mittelalterlichen Stadt thront ihr Wahrzeichen: die Ruine des Schlosses, das der Freiherr und Diplomat Lazarus von Schwendi auf den Grundmauern der ehemaligen Burg errichten ließ. Heute ist das stolze Gemäuer die einzige erhaltene Ruine eines Renaissance-Schlosses in ganz Südbaden – und natürlich ein willkommenes und einmaliges Wiedererkennungsmerkmal für die Etiketten der Burkheimer Winzer.

Gert Schmidt ist Winzer – und nebenbei auch Geschäftsführer der Burkheimer Winzer e.G. Dieses Selbstverständnis ist kein Marketing- Gag, sondern Programm: Bei Gert geht die ganze Familie mit zur Weinlese in den Weinberg. Vom kleinsten Enkel bis zur Urgroßoma sind alle dabei, wie das in Winzerfamilien so üblich ist. Mittags gibt's ein Vesper mit einem Gläschen zum Krafttanken und abends weiß man, was man geschafft hat. Der Top-Chardonnay der Burkheimer Winzer wächst in Gerts eigenem Weinberg.

Gert Schmidt – Geschäftsführer der Burkheimer Winzer

»Hier entstehen Weine für anspruchsvolle Verbraucher, die den Kaiserstuhl kennen und schätzen.«

Feierabend-Schoppen im Stadtzentrum
Dominik Schweizer - Kellermeister in Burkheim

Wenn man mit Gert im Zentrum des Städtchens unterwegs ist, muss man ein bisschen mehr Zeit einplanen. Hier ein paar Hände schütteln, dort ein kurzer Plausch und nebenbei noch schnell einem Winzer Tipps für die anstehende Weinlese mit auf den Weg geben. Man kann sagen, Gert ist gut vernetzt. Der Betrieb ist hier stark verwurzelt sowie ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für das kleine Weinstädtchen und Gert erfüllt gern seine Rolle als Botschafter der Stadt und von ihren Winzern.

Auch Kellermeister Dominik Schweizer ist vor allem erst einmal Winzer und bewirtschaftet seinen eigenen Weinberg. Sein Steckenpferd sind hochwertige Sekte, die auch mal die Champagner großer französischer Häuser in Wettbewerben hinter sich lassen. Natürlich macht der Mann auch sehr guten Wein, aber für Schaumweine hat er eben ein besonderes Händchen. »Master of Sekt« steht groß an seiner Bürotür. Auf diesem Feld experimentieren die Burkheimer gern und finden die optimale Balance zwischen grün und reif, zwischen knackig und extraktreich. Diese Liebe zum Detail spürt man auch beim Flaggschiff des Hauses, einem im typischen Pinot-Noir-Stil ausgebauten Spätburgunder. Klasse statt Masse ist die Devise – in Burkheim haben Selektionsanlagen mit Traubenreduzierung höchste Priorität.

In Burke het d'r Lazarus vu Schwendi
gern als g'wihlt,
un het mit guetem Burkhemer
gar oft si Becher g'füllt.
E Schloß het'r hi g'stellt,
's g'härt jetz im Bastian,
e Riesekeller drunter,
gang lueg d'r ne mol an!
D'r Schwendigeist isch hit no do:
gar guat schmeckt uns d'r Wii:
's isch immer, 's isch immer so gsi!

AUSZUG AUS DEM BURKHEIMER HEIMATLIED