Hex vom Dasenstein

Sage trifft Format. Die Nacht bricht herein überm Dasenstein. Als wir uns entschließen, wieder vom Fels herunterzuklettern, um uns auf den Weg nach unten ins Dorf zu machen, reißt der Himmel noch einmal auf und taucht den Hang in ein mystisches Licht. Wir bleiben noch ein bisschen und genießen den ausgezeichneten* Ausblick auf die Ausläufer des westlichen Schwarzwaldes in der Abendsonne.

* Ausgezeichnet vom Deutschen Weininstitut als Schönste Weinsicht Badens des Jahres 2016

Wichtigste Auszeichnungen

21 Bundesehrenpreise

Staatsehrenpreis 2017


»Meininger« Beste Rotweine im LEH
3. Platz

Philosophie

Hex bleibt Hex - ein sagenhafter Wein

USP

Markantes Storytelling und auffälliges Packaging

Top-Rebsorten

65 % Spätburgunder
15 % Grau- und Weißburgunder
10 % Sauvignon Blanc
Cabernet Sauvignon, Tempranillo, Merlo

Kappelrodeck ist verhext. Seit das schöne Burgfräulein vom Schloss Rodeck sich dereinst in einen Bauernsohn verliebte, ihr Burgherr und Vater sie ins Tal hinab jagte und sie fortan im Dasenstein hauste, treibt die Hex ihr Unwesen im Achertal. Rund um ihre Felsenhöhle pflanzte sie Wein und so wurden die Rotweine aus Kappelrodeck nach ihr benannt. Die Sage wird im Dorf gelebt, jedes Kind ist hier beim Fasnachtsumzug mit einem Hexen-Kostüm unterwegs.

Die Gemeinde Kappelrodeck mit ihren circa 6.000 Einwohnern ist von Obstwiesen und Rebhängen geprägt. Neben den über 100 Winzerfamilien bauen hier 20 Haupterwerbsbetriebe auf Granitverwitterungsböden den Großteil der Trauben für den Winzerkeller an. Viele Winzerfamilien haben außerdem ein zweites Standbein in der Produktion feinster Edelbrände aus Kirschen, Mirabellen, Zwetschgen, anderen Steinobstsorten und Birnen. In nahezu allen Betrieben gibt es eine lange Familientradition und es werden junge Winzerinnen und Winzer ausgebildet. Neben der ausgesprochen guten Nachwuchssituation sorgt vor allem ein kontinuierliches Qualitätsmanagement beim An- und Ausbau für die absolut verlässlichen Spitzenqualitäten des Winzerkellers. Eine lange Liste von Auszeichnungen liefert dafür jedes Jahr aufs Neue den Beweis.

Zwei nagelneue Holzbottiche kurz vor deren ersten Befüllung

Die Rotweinsorten machen seit jeher den Großteil der in Kappelrodeck angebauten Rebsorten aus. Vor allem die Spätburgunder sind deshalb auch eine der Spezialitäten des Winzerkellers. Die Rotweine werden grundsätzlich traditionell vergoren und zum Großteil in Holzfässern ausgebaut. So entstehen elegante und tiefgründige Weine, optimale Speisenbegleiter und alltagstaugliche Lieblingstropfen. Neben den traditionellen badischen Rebsorten setzt man zunehmend auf internationale Spitzengewächse: Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon, Merlot und sogar Tempranillo werden mittlerweile im Achertal angebaut.

Die Kappelrodecker lieben ihre Hex, die emotionale Bindung zur Region ist groß, und dass die Sage immer noch so zeitgemäß ist und alles andere als verstaubt rüberkommt, kann als Verdienst des Winzerkellers verbucht werden. Ein modernes und wiedererkennbares Erscheinungsbild, die Offenheit für Neues, ein Gespür für Innovationen und die kontinuierliche Arbeit im Keller machen die Weine von der Hex zum Aushängeschild der ganzen Region.

Auf Rodeck litt vor langer Zeit, ein Burgfräulein viel Herzeleid. Es liebte einen Bauernknab', drum jagt' der Ritter es hinab.

Die Arme haust' im Dasenstein Und pflanzte ringsumher sich Wein. Doch als sie hässlich war und alt, man eine Hexe sie gar schalt.

Drum übte sie manch tollen Streich, beim Dasenstein im Rebbereich. Und hauste in dem Felsenloch nach vielen Jahren immer noch.

Der Wein von dort nach ihr genannt ist heut bekannt im ganzen Land. Das ist die »Hex vom Dasenstein«. Ein köstlicher Burgunderwein.

Er hat'ne Hex', sagt man wohl, trinkt einer mehr noch, als er soll. So herrscht die »Hex vom Dasenstein« auch heute noch im Kappler Wein.

DIE BERÜHMTE SAGE DER »HEX VOM DASENSTEIN«