Winzergenossenschaft Achkarren

Vulkan trifft Gastfreundschaft. Hier ist es einfach nur schön. Unser Navi führt uns auf schmalen Pfaden zwischen Weinbergsterrassen von Norden nach Süden durch den Kaiserstuhl. Eigentlich ist das ein Umweg, aber einer, über den man sich freut. Rauf und runter geht es über den ehemaligen Vulkan und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Da wird man ganz plötzlich zum Sonntagsfahrer. An jeder Ecke trifft man auf wunderschöne Aussichten, herzige Dörfle und feine Menschen. Hier scheint die Sonne am längsten; am südlichen Ende des Kaiserstuhls bei Achkarren liegt nachweislich der wärmste Punkt Deutschlands und dieses Plus kommt natürlich auch in den Gemütern der Menschen an. Im Ortskern treffen wir auf einen der Achkarrer Winzer, der uns zur Begrüßung supersaftige Weinbergspfirsiche in die Hand drückt. »Feigen wachsen hier auch, mitten zwischen den Reben auf dem Schlossberg. Ich zeige euch, wo genau.«

Wichtigste Auszeichnungen

»Gault & Millau«
2018: 1 Traube
»VINUM Wineguide«
2018: 1 Stern
15 Bundesehrenpreise

Philosophie

Unser Leben.
Unsere Liebe.
Unser Wein.

USP

Achkarrer Schlossberg:
die beste Lage am
Kaiserstuhl

Top-Rebsorten

32 % Grauer Burgunder
34 % Spätburgunder
11 % Weißer Burgunder

Seit 2017 im Einsatz: drei neue Maischedrucktanks

Wenn sich der Kaiserstuhl zum Rhein hin öffnet und man dahinter die Vogesen erahnt, erhebt sich sozusagen als Schlussakkord der Schlossberg am Ortsausgang von Achkarren. Rund um diese einzigartige und berühmte Weinbergslage schmiegen sich rund 300 Häuser ans Tal. Direkt gegenüber dem Schlossberg formieren sich der Keller, der neue moderne Verwaltungstrakt und die Logistik der Winzergenossenschaft. Die Achkarrer Winzer besitzen drei Viertel des Schlossbergs, eine der wenigen Stellen auf der Welt, wo der Wein direkt auf Vulkangestein wächst. Die tief wurzelnden Rebstöcke stehen in Steillagen, was aufwendige Handarbeit erfordert, und sie müssen sich gewaltig anstrengen, um in der Verwitterungsgesteinsschicht an die Nährstoffe zu kommen. Und das macht sich im Endprodukt bemerkbar. »Weine mit eindrucksvollem Körper und tiefgründiger Mineralik haben hier ihren Ursprung – der Schlossberg macht den Unterschied und ist unser bestes Verkaufsargument«, so Denis Kirstein, der Geschäftsführer der WG in Achkarren. Der Mann kommt aus dem Marketing, war in den großen Weinhandelshäusern Deutschlands tätig und bringt Vertriebserfahrung auf nationalem und internationalem Parkett mit in den Betrieb. Er besitzt ein verlässliches Gespür für Trends und hat als eine seiner ersten Maßnahmen das visuelle Erscheinungsbild des gesamten Hauses modernisiert. Zwar gibt es in Achkarren die wohl größte Schatzkammer von allen Weinland-Baden-Betrieben mit einem Archiv aus ausgewählten Weinen zurück bis ins Jahr 1942. Aber das sind auch die einzigen staubigen Flaschen, die man im ganzen Keller finden wird. Kirstein hat mit seinem äußerst fähigen ersten Kellermeister Christoph Rombach einen großartigen Counterpart an seiner Hand. Gemeinsam haben sie einige Neuerungen an den Start gebracht, die das Sortiment in Achkarren um Besonderheiten wie die Weine der Edition A erweitern.

Denis Kirstein – Geschäftsführer der WG Achkarren

»Unser neues Design bietet dem Weinkäufer am Regal mehr Orientierung und mit unseren zeitgemäßen Projektweinen binden wir unsere Jungwinzer wieder stärker an die Genossenschaft.«

In Achkarren gibt es ein Archiv von ausgewählten Weinen, das bis ins Jahr 1942 zurückreicht. Staubige Flaschen sucht man sonst im ganzen Keller vergeblich
Christoph Rombach - Erster Kellermeister in Achkarren

Jeder im Dorf hat etwas mit Wein zu tun, im Grunde ist aus jeder Familie mindestens einer Mitglied in der Genossenschaft. Kein Wunder, dass das Genossenschaftsgebäude das Herzstück der Gemeinde geworden ist. Große Feiern und Veranstaltungen finden im Festsaal der WG statt und davon gibt es nicht zu knapp im feierfreudigen Achkarren. Auch die Genossenschaft ist als Veranstalter aktiv und hat diverse Events ins Leben gerufen: Fackel-Wein-Wanderungen, Grillmeisterschaften, die Modenschau Wein und Schönheit etc. Damit schaffen die Achkarrer zwei Dinge: den Kaiserstuhl und die Marke Schlossberg neu mit Leben zu füllen und die Winzergenossenschaft in der Region, für Touristen, aber auch für die jungen Leute aus dem Dorf – und damit den eigenen Nachwuchs –, wieder attraktiver zu machen. Gerade die Jungwinzer gaben den Impuls, mit den zeitgemäßen Projekten Der Berg ruft und Glücksgriff eine neue Richtung einzuschlagen. Achkarren mag verträumt wirken, die Winzer sind es ganz sicher nicht. Hier wird mit Innovationsgeist, Sachverstand und Verlässlichkeit sehr guter Wein gemacht. Und schlussendlich sind die Achkarrer am meisten auf eines stolz: viele zufriedene Kunden.